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Lazarus Group verschiebt $30 Millionen über Hyperliquid

Lazarus Group verschiebt $30 Millionen über Hyperliquid
Lazarus Group verschiebt $30 Millionen über Hyperliquid

Wallets, die der nordkoreanischen Hackergruppe Lazarus Group zugeschrieben werden, haben in den vergangenen Wochen mehr als 30 Millionen Dollar in Bitcoin über die DeFi-Plattform Hyperliquid verschoben. Das meldet der Arkham-Forscher Emmett Gallic. Die Aktivität fällt mit Plänen amerikanischer Politiker zusammen, Hyperliquid einen regulierten Zugang zum US-Markt zu ermöglichen.

In Kürze:

  • Wallets der Lazarus Group verschoben über Hyperliquid mehr als 30 Millionen Dollar, mit Transaktionen bis einschließlich 31. August 2026.
  • Die Gelder kamen als Bitcoin herein und wurden anschließend in Ethereum und Solana umgewandelt, danach unter anderem an KuCoin und Kraken weitergeleitet.
  • Gleichzeitig arbeiten US-Aufsichtsbehörden an einem legalen Zugangsweg für Hyperliquid auf dem amerikanischen Markt.

Bitcoin an mehrere Börsen weitergeleitet

Laut Gallic wurden die Adressen bereits 2024 vom Blockchain-Forscher zachxbt als Wallets identifiziert, die mit 61 Millionen Dollar an gestohlenen Geldern in Verbindung stehen. Die jüngste Transaktion stammt vom 28. August, bei der mehr als 244 Bitcoin im Wert von 19,42 Millionen Dollar überwiesen wurden.

Die Gelder kamen als Bitcoin bei Hyperliquid an und wurden danach in Ethereum und Solana umgewandelt. Von dort wurden sie über Brücken an die Netzwerke Tron, Solana und Ethereum geschickt. Schließlich landeten die Mittel bei Börsen wie KuCoin, LBank und Kraken sowie bei mehreren nicht näher identifizierten Diensten im Tron-Netzwerk.

Regulierter Zugang in den USA und Gespräche mit Kraken

Die Lazarus Group steht auf der Sanktionsliste des US-amerikanischen OFAC, der Behörde, die Finanzsanktionen durchsetzt. Dass US-Wallets über Hyperliquid für diese Gruppe offenbar erreichbar bleiben, kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Präsident Donald Trump erklärte Anfang des Monats, dass CFTC-Vorsitzender Mike Selig an einem Weg arbeite, über den Hyperliquid auf legale und regulierte Weise Zugang zum US-Markt erhält.

Gleichzeitig führt Payward, die Muttergesellschaft von Kraken, fortgeschrittene Gespräche mit Hyperliquid Labs über eine Konstruktion, bei der US-Nutzer ein begrenztes Angebot an Hyperliquid-gebundenen Perpetual Futures über die regulierte Börse und Clearingstelle Bitnomial handeln können. Diese Konstruktion bedarf allerdings noch der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden.

Die Kombination aus aktiver Sanktionsumgehung und laufenden Regulierungsgesprächen setzt die Zugangspläne für Hyperliquid in den USA unter Druck.

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