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Philippinische Zentralbank blockiert eingehende Zahlungen bei Coins.ph

Philippinische Zentralbank blockiert eingehende Zahlungen bei Coins.ph
Philippinische Zentralbank blockiert eingehende Zahlungen bei Coins.ph

Die philippinische Zentralbank Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) hat eingehende Banküberweisungen auf die Krypto-Plattform Coins.ph vorübergehend eingeschränkt. Die Maßnahme betrifft DCPay Philippines, den Inhaber der E-Wallet-Lizenz hinter Coins.ph, und blockiert alle eingehenden Überweisungen über die nationalen Zahlungssysteme InstaPay und PESONet. Ausgehende Zahlungen sind bislang nicht betroffen, allerdings hat Coins.ph diese intern vorübergehend ebenfalls ausgesetzt, um technische Anpassungen vorzunehmen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die BSP verhängt eine teilweise Aussetzung gegen DCPay Philippines, das E-Wallet-Unternehmen hinter Coins.ph.
  • Nutzer können kein Geld mehr von externen Banken oder E-Wallets empfangen, können aber weiterhin in Geschäften per QRPh bezahlen.
  • Der separate Krypto-Lizenzinhaber von Coins.ph, Betur Inc., fällt nicht direkt unter die Maßnahme.

BSP verhängt Zahlungsbeschränkungen gegen DCPay

Die BSP hat die Maßnahme in der PPMI Advisory No. 2026-0929-029 festgehalten, die auf der Monetary Board Resolution No. 839 basiert. Alle Finanzinstitute auf den Philippinen sind verpflichtet, die Anweisung unverzüglich umzusetzen, wie BitPinas berichtet.

Konkret bedeutet das: Nutzer anderer Banken wie BDO, BPI und UnionBank oder von E-Wallets wie GCash und Maya können kein Geld mehr auf ein Coins.ph-Konto überweisen. Entsprechende Versuche werden automatisch abgelehnt.

Coins.ph hat infolge der Aussetzung auch selbst vorübergehend alle Peso-Geldströme intern gestoppt, einschließlich Auszahlungen. Ausgehende Überweisungen sollten am 30. September um 11:00 Uhr philippinischer Zeit wieder aufgenommen werden, so BitPinas.

Krypto-Dienste und Ladenzahlungen bleiben verfügbar

Coins.ph ist unter zwei getrennt lizenzierten Einheiten tätig. DCPay Philippines verwaltet die Peso-Wallet und die Anbindung an das Bankensystem. Betur Inc. wickelt den Krypto-Handel und die Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte ab und fällt nicht direkt unter die Aussetzung, allerdings werden Krypto-Nutzer indirekt betroffen, weil sie über lokale Banken kein Fiatgeld mehr einzahlen können, um zu handeln.

Ladenzahlungen über QRPh bleiben weiterhin ganz normal möglich. Nutzer können mit ihrem bestehenden Guthaben bei mehr als 700.000 angeschlossenen Händlern bezahlen, indem sie einen QR-Code scannen. Auch die kürzlich erweiterte Möglichkeit, Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, USDT und USDC an der Kasse automatisch in Peso umzuwandeln, bleibt verfügbar, da die BSP-Richtlinie Zahlungen an Verkaufsstellen ausdrücklich von der Maßnahme ausnimmt.

Unklar ist noch, wie lange die Aussetzung in Kraft bleibt. BitPinas gibt an, eine Stellungnahme von Coins.ph angefragt zu haben, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung jedoch ausblieb. Solange die BSP die Maßnahme nicht aufhebt, können Privatpersonen und Unternehmen, die Coins.ph nutzen, um Zahlungen über InstaPay oder PESONet zu empfangen, diese eingehenden Geldströme nicht verarbeiten.

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