Blockchain Stories
Dienstag, 20. Oktober 2026 BTC -- / --
🔍

Tether-Chef weist Senator-Kritik an Sanktions-Compliance zurück

Tether-Chef weist Senator-Kritik an Sanktions-Compliance zurück
Tether-Chef weist Senator-Kritik an Sanktions-Compliance zurück

Tether-CEO Paolo Ardoino reagiert auf die Kritik des US-Senators Richard Blumenthal an der Sanktionspolitik von Tether. Ardoino weist die Analyse des Senators als unzutreffend zurück und verweist auf Zahlen, die ein anderes Bild zeichnen: Tether habe Wallet-Adressen im Durchschnitt vier Wochen vor offiziellen Sanktionshinweisen blockiert, und das an Iran geknüpfte Stablecoin-Volumen sei dadurch um 94% gesunken.

Kurz gefasst:

  • Tether blockierte Adressen im Durchschnitt vier Wochen vor offiziellen Sanktionshinweisen von OFAC und NBCTF.
  • In 99% der Fälle handelte Tether früher, als das Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis die Adressen markierte.
  • Iran-bezogene Stablecoin-Transaktionen gingen laut Tether infolge dieser Blockaden um 94% zurück.

Tether handelte schneller als Aufsichtsbehörden und Chainalysis

Ardoino zufolge greift Tether seit 2023 systematisch früher ein als offizielle Stellen. Demnach blockierte Tether die betreffenden Wallet-Adressen im Durchschnitt vier Wochen vor den offiziellen Sanktionshinweisen des US-Finanzministeriums OFAC und der israelischen NBCTF. Zudem habe Tether in 99% der Fälle früher gehandelt als Chainalysis, das Unternehmen, das Blockchain-Transaktionen analysiert und Adressen verdächtiger Parteien kennzeichnet.

Dieses schnelle Vorgehen führt Ardoino auf die Zusammenarbeit zurück, die Tether mit Ermittlungsbehörden weltweit unterhält. Tether, der Herausgeber der größten Stablecoin der Welt USDT, positioniert sich damit als Akteur, der proaktiv an der Durchsetzung von Sanktionsregeln mitwirkt, statt reaktiv auf offizielle Hinweise zu warten.

Senator Blumenthal kritisierte Tethers Sanktionsbericht

Auslöser für Ardoinos Reaktion ist eine Analyse des demokratischen Senators Richard Blumenthal, der infrage stellte, wie Tether mit der Einhaltung von Sanktionen umgeht. Details dieser Analyse wurden nicht näher erläutert, Ardoino weist ihre Schlussfolgerungen jedoch ausdrücklich zurück.

Als konkretes Ergebnis dieser Politik nennt Ardoino den Rückgang von Stablecoin-Transaktionen, die sich auf an Iran gebundene Parteien zurückführen lassen. Dieses Volumen sei als direkte Folge der von Tether durchgeführten Wallet-Blockaden um 94% gesunken. Ob diese Angabe unabhängig bestätigt wurde, ist nicht bekannt.

Diesen Artikel mit KI zusammenfassen

Keine Finanzberatung. Blockchain Stories bietet ausschließlich informative Inhalte. Krypto-Assets sind sehr volatil und Sie können Ihren gesamten Einsatz verlieren. Führen Sie stets Ihre eigene Recherche durch. Lesen Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss.

Affiliate-Hinweis. Einige Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Wenn Sie sich über einen solchen Link bei einem Partner anmelden, erhalten wir möglicherweise eine Provision, ohne zusätzliche Kosten für Sie. Dies beeinflusst niemals unsere Berichterstattung. Lesen Sie unsere redaktionellen Richtlinien.

Mehr zu Stablecoin News

Mehr News ›