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ZachXBT: BitcoinIRA und iTrustCapital verschwiegen Datenlecks

ZachXBT: BitcoinIRA und iTrustCapital verschwiegen Datenlecks
ZachXBT: BitcoinIRA und iTrustCapital verschwiegen Datenlecks

Blockchain-Forscher ZachXBT wirft zwei US-amerikanischen Krypto-Investmentplattformen, BitcoinIRA und iTrustCapital, vor, Datenlecks vertuscht zu haben. Demnach seien persönliche Daten, Portfoliodaten und Bankinformationen von Nutzern geleakt worden, ohne dass die Plattformen dies öffentlich gemacht hätten. iTrustCapital weist die Vorwürfe zurück, doch in sozialen Medien berichten Nutzer bereits von Phishing-Mails, die sich als Nachrichten der Plattform ausgeben.

Das Wichtigste in Kürze:

  • ZachXBT behauptet, dass BitcoinIRA und iTrustCapital in diesem Jahr von Datenlecks betroffen waren, die nicht öffentlich gemacht wurden.
  • Bei einem BitcoinIRA-Nutzer soll mithilfe der gestohlenen Daten ein Schaden von mehr als 1,2 Millionen US-Dollar entstanden sein.
  • iTrustCapital bestreitet ein Datenleck, doch Nutzer erhalten bereits Phishing-Mails im Namen der Plattform.

Gestohlene Daten und ein Diebstahl von 1,2 Millionen US-Dollar

ZachXBT machte die Vorwürfe am 24. August über seinen Telegram-Kanal öffentlich. Er gibt an, Beweise eingesehen zu haben, die zeigen, dass beide Plattformen in diesem Jahr Opfer eines Datenlecks wurden, dies jedoch weder den Nutzern noch der Öffentlichkeit gemeldet haben.

Laut dem Forscher handelt es sich um geleakte personenbezogene Daten, Portfolioübersichten, Bankdaten, Verwahrstelleninformationen und den Verifizierungsstatus der Nutzer. Als konkretes Beispiel nennt er einen Angriff, bei dem eine böswillige Partei unter dem Namen „Tiffany“ über die gestohlene Datenbank Zugang zu einem BitcoinIRA-Konto erhielt und damit mehr als 1,2 Millionen US-Dollar stehlen konnte. ZachXBT gibt an, beide Unternehmen am 21. August um eine Stellungnahme gebeten zu haben, bis zu seiner Veröffentlichung jedoch keine Antwort erhalten zu haben.

iTrustCapital bestreitet, doch Phishing-Mails tauchen bereits auf

iTrustCapital reagierte am 24. August über X und erklärte, die Berichte über ein verstecktes Datenleck seien falsch. Das Unternehmen versichert, Nutzer stets direkt zu informieren, falls es zu einem Datenleck kommen sollte. Zudem verweist es auf sein Sicherheitssystem, das laut iTrustCapital darauf ausgelegt ist, Phishing, Identitätsdiebstahl und andere Formen des Betrugs zu blockieren.

Dennoch zeigen mehrere Nutzer auf X, dass sie inzwischen Phishing-Mails erhalten, die scheinbar von iTrustCapital stammen. Die Mails wurden von der Domain policy@itrustreach.com versendet und enthalten unter anderem eine gefälschte Nachricht über eine angebliche Quellensteuer von 15 % auf alle Vermögenswerte. Nutzer warnen sich gegenseitig davor, auf Links in solchen Mails zu klicken, und raten, stets direkt zur Plattform zu gehen.

Ob die Phishing-Kampagne in direktem Zusammenhang mit einem möglichen Datenleck steht, ist bislang nicht bestätigt. BitcoinIRA hat sich bisher nicht öffentlich zu den Vorwürfen von ZachXBT geäußert.

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